Physiotherapie, Corona & Impfstrategie

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Seit März 2020 sind die Physios als Grundversorger immer nahe am Geschehen und mit Maske auf häufig nahe an den Risikopatienten unterwegs im Arbeitsalltag.

Die Verordnung zum Umgang mit den Covid-Massnahmen erwähnt seit Oktober, dass eine konsequente Maskenpflicht aller Personen und eine Abstandsregelung von 1.5m besteht. Damit dies kein faktisches Berufsverbot für uns bedeutet, wurde eine Ausnahmeregelung für Gesundheitsfachpersonen erlassen. So arbeiten wir mit entsprechendem Schutzkonzept - natürlich ohne Gefahrenzulage - weiter, auch wenn der Abstand von 1.5m nicht eingehalten werden kann.

Ebenso ist klar, dass Masken (vornehmlich FFP2) und Desinfektionsmittel besorgt und grosszügig verbraucht werden.
Physioswiss machte einen Vorstoss, dass für diesen Mehraufwand pro Behandlung ein Entgeld erhoben werden kann. Dies hat das BAG jedoch abgewiesen.

In der Impfstrategie der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) wurden die Physios doch immerhin in der Gruppe 2 beim med. Personal angesiedelt. Dort jedoch im Priorisierungsscore 4 (von 9, was als dringlichst eingestuft gilt).
Will heissen Gut Ding will Weile haben und zum grossen Glück ist der sich im Büro verschanzende CEO schon geimpft...
Also: Maske auf und weiter.

Die Physio-Praxen von St.Gallen & Appenzell sind bereit, zum Wohle der Mitmenschen, trotz aller Widerigkeiten weiter dran zu bleiben.

Christof Wehrle, Vizepräsident von physio sg-app 25.02.2021

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